Neue Wege in Berlin

15 Januar 2018 von Max Kommentieren »

Seit mittlerweile über drei Monaten versuchen die politischen Parteien in Berlin das Wahlergebnis (oder besser: den Wählerauftrag) in die Exekutive umzusetzen. Für mich nimmt das Gerangel dort mittlerweile lächerliche Züge an und ich frage mich jeden Tag mehr, ob nicht Neuwahlen die beste Lösung sind, weil das, was momentan in Berlin passiert, sicherlich von den wenigsten Wählern so gewollt bzw. unterstützt wird.

Das erste Ei wurde den Beteiligten ja bereits um 18:01 Uhr am Wahlabend ins Nest gelegt, als der (Wochen vorher noch als Messias und Heilsbringer gefeierte) SPD-Chef Martin Schulz die beleidigte Leberwurst spielte und ankündigte „Wir gehen definitiv in die Opposition“. Getoppt wurde seine Aussage dann am folgenden Tag von seiner Parteikollegin und immerhin noch amtierenden Arbeitsministerin Andrea Nahles, die ankündigte „ab morgen gibt in die Fresse“. Zielscheibe der angekündigten Faustschläge von Frau Nahles war damals die künftige Regierung. Vielleicht ist diese Aussage ja der Grund dafür, dass sich momentan keiner traut Verantwortung zu unternehmen…

Dann haben wir das „Problem AfD“, mit der keiner so richtig will. Für mich ist die AfD so weit rechts, wie die „Linke“ links ist. Und bevor jetzt wieder ein Riesensaufschrei einsetzt: Natürlich gibt es in dieser Partei Idioten, die Probleme mit dem Demokratieverständnis haben. Aber wenn eine Partei 12,6% aller Stimmen bekommt, damit drittstärkste Kraft im Parlament wird, kann man aus meiner Sicht nicht sagen „mit denen auf keinem Fall…“

Wenn zusammen 33,1% nicht wollen bzw. nicht gewollt sind, wird es schwierig von den verbleibenden 66,9% 50+x Prozent unter einen Hut zu bringen.

Ich verwette mein gesamtes Vermögen. Wenn SPD, Grüne und „Linke“ zusammen eine Mehrheit hätten, hätten wir längst eine Regierung. 

Und spätestens damit die meisten Grundwerte, die die seit 1949 bestehende Bundesrepublik Deutschland auszeichnete, beerdigt.

Genauso wenig wie ich „Bock“ auf Nazis oder Rechtsradikale habe, habe ich Lust darauf, von den politischen Nachfolgern Erich Honeckers und Erich Mielkes regiert zu werden.

Aber ein kleines Rechenspielchen sei erlaubt: 32,9 + 12,6 + 10,7 = 56,2%

Unkommentiert…

Aus meiner Sicht erfordert die heutige Zeit u. U. ein völlig neues Denken. Die folgenden Sätze sind als Satire zu sehen aber ein Stückchen „Ernst“ ist da definitiv auch drin.

Wenn die Gemengelage unter den Parteien zu keiner konstruktiven Mehrheit führt, da wird sich aus meiner Sicht auch bei Neuwahlen nichts ändern.

Warum nicht mal einen Ansatz aus dem Sport bzw. der Wirtschaft wählen und die fähigsten Politiker und (da es dort offensichtlich zu wenige gibt) Manager in die jeweiligen Ämter zu berufen und mit 4-Jahres-Verträgen auszustatten. Sozusagen eine Nationalmannschaft der Politiker. Das Problem das Engländer oder Spanier die guten Leute aus den Verträgen herauskaufen, hätten wir hier schon mal nicht…

Fangen wir mal bei dem Trainer an: Da sollte jemand unbelastet an den Job gehen und deshalb sollten wir die derzeitige Trainerin in den Ruhestand schicken. Als Torhüterin ist Frau Merkel ebenfalls nicht geeignet – die lässt zu viele rein.

Mein Favorit für den Posten des Kanzlers: Dietmar Hopp – der Mann hat auch eine große soziale Ader.

Außenminister: Franz Beckenbauer Der ehemalige Teamchef von 1990 wäre aus meiner Sicht auch ein guter Mann fürs Kanzleramt, genießt aber momentan im Ausland wesentlich mehr Respekt als im Inland (Für mich ist er nach wie vor ein Held!).

Wirtschaftsminister u. Vizekanzler: Friedrich Merz

Finanzminister: Prof. Max Otte (der Mann ist einer der besten Fondsmanager in Deutschland u. bekennender AfD-Wähler)

Verteidigungsminister: Klaus-Peter Willsch (im Gegensatz zu dem „Mädchen“, die derzeit diesen Job ausübt, hat der eine solide Ausbildung in diesem Metier).

Justizministerin: Barbara Salesch

Innenminister: Rainer Wendt (Vorsitzender der deutschen Polizeigewerkschaft) – Staatssekretär im Innenministerium wird Schorsch Horz

Minister für Landwirtschaft u. Ernährung: Reiner Calmund

Gesundheitsminister:  Thomas Tuchel

Verkehrsminister:  Sebastian Vettel

Ministerin für Umwelt und Naturschutz:  Sarah Wagenknecht (die soll auch Verantwortung übernehmen und gehört ins Kabinett rein)

Minister für Arbeit und Soziales: Hier sollte ein Kirchenmann ran. Georg Bätzing geben die Limburger nicht frei – also Kardinal Reinhard Marx.

Familienministerin:  Steffi Graf

Minister für Bildung & Forschung:  Günter Jauch.

Minister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung: Gerd Müller (bei dem Namen ist er als einziger aus der alten Garde prädestiniert, weiter zu machen)

Regierungssprecher: Bester Mann hierfür BVB-Stadionsprecher Nobby Dickel (für BVB-Heimspiele wird er weiterhin freigestellt).

Und dann schauen wir mal, dass diese Truppe unser Land in den nächsten vier Jahren weiter voranbringt!

Besser als die Osterhasen, die das momentan versuchen, sollte diese Mannschaft das auf alle Fälle hinbekommen.

4 Kommentare

  1. Thomas Groos sagt:

    Hi Max,
    Sag mal, was rauchst Du denn zur Zeit? Du gibst nur noch populistischen Unsinn von Dir. Und lässt Dir von so seltsamen Vertretern wie Schorsch H. applaudieren. Geht’s noch?

  2. Max sagt:

    Der Schorsch ist in Ordnung – Nenn mir mal einen von Deiner Partei, der es in diese Auswahl schaffen sollte. Die liegen alle waagrecht.

  3. Roland sagt:

    @ Thomas, ( rauchen ) jedenfalls genau das Richtige zu dieser Zeit und was ist an den Aussagen populistisch?
    Alles und wiederum gar nichts. Vorher einfach mal nachlesen, was Populismus eigentlich ist!

    @Max, es liest sich sehr schön auch zwischen den Zeilen und die Lage ist exakt auf den Punkt gebracht.

  4. Gerhard Heep sagt:

    Ihre Aussagen und Ihre Auswahl von „Wunschkandidaten“ trifft m.E. den Nagel auf die empfindlichste Stelle des Kopfes.
    Nur ist unsere politische und mediale Elite leider nicht bereit eine zeitgemäße Politik im Interesse unseres Landes zu machen, sondern fühlt sich offensichtlich berufen, die weltweiten Probleme im Hau-Ruck-verfahren alle auf einmal zu lösen. Das kann nicht gelingen, aber jeder, der das ausspricht wird wütend attackiert und in die rechte Ecke gestellt. So bekommt der Tanker Deutschland allmählich Schlagseite und wird in schwierige Gewässer gesteuert, wobei Kapitänin und Führungscrew für ihre Fehler leider nicht haftbar gemacht werden können.